Abrechnung

Unsere Praxis ist eine privatärztliche Praxis, das heißt, wir haben keine Zulassung der kassenärztlichen Vereinigung und können entsprechend auch nicht mit den gesetzlichen Versicherungen abrechnen. Jeder Patient – ganz gleich ob privat oder kassenärztlich versichert – bekommt eine Rechnung von uns über die erbrachten Leistungen. Diese Rechnung kann bei einer privaten Krankenversicherung oder Beihilfe zur Erstattung eingereicht werden.

Grundlage der Abrechnung ist die Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) in ihrer aktuellen Fassung unter Beachtung aller aktuellen Empfehlungen für analoge Bewertungen durch die Bundesärztekammer und das Hufelandverzeichnis sowie Berücksichtigung der aktuellen Rechtslage. Der Steigerungsfaktor für die einzelnen Leistungen liegt je nach Schwierigkeit und erforderlichem Aufwand zwischen 1,0- und 3,5-fachem Satz. Im Normalfall berechnen wir den üblichen 2,3-fachen Satz. Sollten Steigerungen darüber hinaus notwendig werden, werden diese entsprechend individuell begründet.

Da für einige neuartige Untersuchungsverfahren in der GOÄ noch keine passende Gebührenposition existieren, werden solche Leistungen nach § 6 Abs 2 GOÄ mit einer Analogposition abgerechnet, die im Allgemeinen durch ein A vor oder nach der eigentlichen Ziffer gekennzeichnet ist (z.B. 34 A). Einige Beihilfestellen und private Krankenversicherungen erstatten solche nach Analogziffern abgerechneten Leistungen in bestimmten Leistungstarifen nicht. Der behandelnde Arzt kann derartige Kürzungen bzw. Einschränkungen allerdings weder vorhersehen noch ist er verpflichtet, Rücksicht auf diese zu nehmen.

Ein direktes Verhältnis zwischen dem behandelnden Arzt und dem Kostenträger besteht nicht. Vorschriften oder Erstattungspraktiken der Kostenträger haben daher auf die Abrechenbarkeit von Leistungen keinen Einfluss. Sie wirken sich lediglich im Rechtsverhältnis Patient-Kostenträger aus. Deshalb ist die Differenz zwischen Rechnungsbetrag und möglichem Erstattungsbetrag der Kostenträger (Privatversicherung bzw. Beihilfestelle) gemäß der GOÄ vom Patienten als Eigenleistung zu übernehmen. Der Honoraranspruch für ärztliche Leistungen richtet sich nach der GOÄ und nicht nach dem Erstattungsverhalten des Kostenträgers. Der Patient darf resultierende Kürzungen des Rechnungsbetrages durch den Kostenträger nicht an den Arzt weitergeben. Der Versicherte hat aber die Möglichkeit, bei ungerechtfertigter Kürzung des Kostenträgers seine Forderungen gegenüber dem Kostenträger auf dem Rechtsweg durchzusetzen.

Um die Kostenübernahmesituation durch den jeweiligen Kostenträger sicher abklären zu können, empfehle ich Ihnen vor Behandlungsbeginn, eine Anfrage bei der Krankenversicherung und/ oder Beihilfestelle einzureichen. Lassen Sie sich die zugehörige Stellungnahme bestenfalls schriftlich mitteilen.

Teilweise werden im Rahmen ganzheitlicher Diagnostik zudem Laborleistungen angefordert, die über das „allgemein medizinisch notwendige Maß“ hinausgehen bzw. deren „medizinische Notwendigkeit“ durch Versicherer aufgrund von Sparmaßnahmen zunehmend in Frage gestellt werden. Auch bei den Fremdleistungen ist somit nicht immer mit einer vollen Erstattung zu rechnen.

Gerne unterbreiten wir Ihnen auf Wunsch auch einen konkreten Kostenvoranschlag für unsere üblichen Gebühren z.B. bei der Erstvorstellung zum Hautkrebsscreening oder zur Untersuchung Ihrer Beingefäße.

Bezahlen können Sie Ihre Rechnung entweder direkt vor Ort via EC-Karte oder per Überweisung nach Rechnungserhalt über unsere privatärztliche Abrechnungsstelle.

 

Auf die Gebühren für besonders häufig nachgefragte Diagnostik- und Behandlungsmethoden möchten wir explizit hinweisen:

Einfache Beratung inkl. symptomorientierter Untersuchung, 15 Minuten – ca. 60€

Ganzheitliche Anamnese und komplexe Beratung unter Beibringung und Diskussion von div. Vorbefunden bei komplexen Erkrankungen, 60 Minuten  – ca. 200 €

Hautberatung inkl. Messung der Hauteigenschaften; Steigerung je nach Aufwand; ca. 110-130 €

Ganzheitliche Folgeanamnese bei komplexen Erkrankungen, ca. 30 Minuten – ca. 95 €

Hautkrebsscreening inkl. Videoauflichtmikroskopie, Steigerung je nach Aufwand; ca. 120 – 150 €

Hautkrebsscreening inkl. elektrischer Biopsie (Nevisense), Steigerung nach Aufwand; ca. 180 – 200 € inkl. 42 € Sachkosten (Sonde)

Gefäßstatus Beine inkl. abschließendem Befundbericht, ca. 60 Minuten, Steigerung je nach Aufwand; ca. 250 – 310 €

Sklerosierungstherapie Besenreiser mit Veinlite-Kontrolle je Sitzung, Steigerung nach Aufwand; ca. 100 € inkl. 10 € Sachkosten (Verband, Aethoxysklerol)

Schaum-Sklerosierungstherapie mit Duplexkontrolle je Sitzung, Steigerung nach Aufwand; ca. 120 – 140 € inkl. 10 € Sachkosten (Verband, Aethoxysklerol)

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